Spende statt Kalender

2004 Noch einmal „Jungle of Emotions"

Foto: May (IKZ)

Iserlohn. (stef)
Nach dem tollen Erfolg der Aufführungen Anfang dieses Jahres wünschten sich nicht nur die Mitglieder der DRK-"Rolli"-Gruppe und die anderen Mitglieder des Ensembles ein Wiederholung.

Auch die Nachfrage vieler Iserlohner, die die von begeisterten Kritiken begleitete Revue "Jungle of Emotions" ("Dschungel der Gefühle") verpasst hatten, ermutigt die Truppe, mit dem Stück noch einmal auf die Bühne zu gehen. So wird es am Freitag und Samstag, 25. und 26. Februar, weitere Aufführungen im Parktheater geben. Auch dies mal unterstützt das Kulturbüro die Veranstaltungen. Die Idee zu "Jungle of Emotions" entstand eher aus der Not heraus, erinnert sich Organisatorin Carina Steding-Rauch. Das Ensemble besteht aus den "Überresten" der Produktion "Rolle rückwärts", die Mitte der 90er Jahre von der Musicalgruppe des DRK Iserlohn in mehreren anderen Theatern erfolgreich aufgeführt wurde. Das Besondere an diesem Projekt: Hier standen Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam auf der Bühne, sangen, tanzten und gaben ihr schauspielerisches Talent zum Besten. Nach dem Ende der "Rolle rückwärts" sollte aber diese Idee nicht sterben. Viel zu motiviert war die Truppe, um nicht wieder auf die Bühne gehen zu wollen.

In der aktuellen Show mit fast 20 Tänzerinnen und Tänzern (Rollstuhlfahrer, psychisch Kranke und nichtbehinderte Menschen) und 80 Sängerinnen und Sängern des Eisborner Frauenchores und des MGV Brockhausen werden einige Elemente aus "Rolle rückwärts" mit neuen Tänzen und zum Teil selbst komponierten Liedern aus der Feder von Enrique Plazaola kombiniert. Das Szenenbild stammt von Gerd Haarmann, der gemeinsam mit Teilnehmern der beruflichen Integrationsmaßnahme psychisch Erkrankter die Bühnenteile gefertigt hat. Die Kostüme wurden überwiegend selbst genäht, wobei Maria Angelika Steding und Nina Hoffmann eine große Stütze waren.

Unterstützung findet "Jungle of Emotions" auch bei Apotheker Dr. Till Ossenkop von der Schiller-Apotheke. Im Rahmen seiner Idee "Spenden statt Kalender" überreichte er einen Scheck in Höhe von 500 Euro zur Finanzierung des integrativer Kulturprojektes. Das Ensemble dankte dafür mit spontanem Applaus und hofft, dass sich weitere Sponsoren melden. Wer "Jungle of Emotions" und seine Mitwirkenden fördern möchte, kanr sich mit dem Geschäftsführer des DRK, Jürgen Machnik unter 02371/81930 in Verbindung setzen. [ zurück ]

2000 Continue-Projekt "Hören statt Lesen"
Continue-Projekt
Foto: Schneider (IKZ)

Iserlohn. "Über eine Spende in Höhe von 1000 Mark von der Schiller-Apotheke konnten sich jetzt die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Continue-Projektes "Hören statt Lesen" freuen. Apotheker Dr. Walter Ossenkop unterstützt schon seit mehreren Jahren Initiativen dieser Art, indem er auf die sonst üblichen Kalendergeschenke für seine Kundschaft verzichtet und das eingesparte Geld sozialen Aktionen spendet.

"Hören statt Lesen" ist ein akustisches Informations- und Unterhaltungsmagazin auf Cassette, das nun schon im fünften Jahr sehr erfolgreich ist, und beim Förderverein Lokalfunk produziert wird. Über 60 Abonnenten kommen Monat für Monat in den Genuß lokaler Nachrichten, feuilletonistischer Beiträge und nützlicher Tipps zu Gesundheit, Freizeit und anderen Themen. Mit der Spende werden künftige Sprechausbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finanziert.". [ zurück ]


2000 Mittagstisch der Versöhnungskirchengemeinde
Mittagstisch der Versöhnungskirchengemeinde
Foto: May (IKZ)

Iserlohn. "Seit 1996 wird der Mittagstisch angeboten. Wohnungslose und Sozialhilfeempfänger können hier in einem schönen Ambiente essen. Die Hälfte der Kosten eines Jahres müssen die Organisatoren der Versöhnungskirchengemeinde zusammentragen. Da freut sich Initiator Pfarrer Ernst Pallmann natürlich besonders über eine großzügige Spende von 1000 Mark. Die Schiller-Apotheke, Dr. Walter Ossenkop, unterstützt bereits seit Jahren unter dem Motto "Spende statt Kalender" gemeinnützige Aktionen.

Das Geld wird dringend gebraucht. So hat sich in der Zeit von von den Herbstferien bis zu den Osterferien 2000 die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 4000 verdoppelt. Pfarrer Ernst Pallmann dankt aber auch den engagierten Frauen von der Frauenhilfe, die das Essen den Menschen servieren". [ zurück ]


1999 Floriansdorf der Feuerwehr
1000 DM für das Floriansdorf
WR-Bild: frei

Iserlohn. "Schon seit einigen Jahren wissen die Kunden und Kundinnen der Schiller-Apotheke, dass es dort zum Jahreswechsel keinen Kalender gibt. Denn das Geld, dass Apothekerin Ursula Ossenkop für die Werbegeschenke ausgeben müsste, spendet sie lieber für Einrichtungen in Iserlohn, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen oder sich sonstwie dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

In diesem Jahr fiel Ossenkops Wahl auf das Floriansdorf, ein Projekt, so die Apothekerin, mit dem sich auch viele ihrer Kundinnen und Kunden identifizieren können. Gestern übergab sie 1000 DM an Ralf Schulte von der Feuerwehr, der das Floriansdorf mit seinem Verein Kinderbrandschutz so weit nach vorne trieb, dass es jetzt fast komplett ist." [ zurück ]


1998 1000 DM für Jugendtelefon
Spende für das Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn
Foto: Wronski

Iserlohn. "Spende statt Kalender": Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützt die Schiller-Apotheke eine gemeinnützige Organisation oder Aktion mit einer Geldspende. Durch den Verzicht auf Kalender sind die Kunden an der Spende beteiligt. Gestern überreichte Apotheker Dr. Walter Ossenkop einen Scheck über 1000 Mark an Bettina Schwarz (2.v.l.) vom Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn.

Bei der Spendenübergabe dabei: Zwei Auszubildende der Schiller-Apotheke, Sonja Winkler (re.) und Beate Iwa. Das Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn e.V. wird die Spende im wesentlichen für die weitere Qualifizierung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und die dringende Verbesserung der technischen Einrichtungen verwenden. Das Telefon ist montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr besetzt und gebührenfrei unter 0800-111-0-333 erreichbar. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich alles, was das Herz belastet, von der Seele zu reden. Im letzten Jahr wurden rund 650 intensive Beratungsgespräche geführt... [ zurück ]


1997 Aktion gegen Leukämietod
Aktion gegen den Leukämie-Tod
Foto: Schneider

Iserlohn. (treu) "Da wir unseren Kunden auch in diesem Jahr keine Kalender schenken, beteiligen wir sie ja eigentlich auch an der guten Sache." Dr. Ossenkop von der Schiller Apotheke mußte mit seinen Mitarbeiterinnen nicht lange überlegen, was mit dem Geld der eingesparten vorweihnachtlichen Werbegeschenke in diesem Jahr geschehen sollte. "Wir beteiligen uns an der Aktion gegen den Leukämie-Tod", war ihre einhellige Meinung, und so konnte gestern nach dem Besuch am "Redaktionsschwein" der stolze Betrag von DM 1500,-- auf das Sonderkonto bei der Sparkasse Iserlohn eingezahlt werden. Und auch gestern meldeten sich wieder Menschen, die am Wochenende noch einmal Aktivitäten für die gute Sache anbieten wollen.

Im Kosmetik-Institut von Iren Schallon, Am Erbenbeg 67, dreht sich bei einer Ausstellung am Samstagnachmittag alles um das hochaktuelle Thema "Heilsteine". Auch hier wird für WIR HELFEN hoffentlich ein schönes Sümmchen zusammenkommen. Noch einmal auf diesem Wege und immer wieder herzlichen Dank: Bei kurzen Redaktionsbesuchen griffen viele Leserinnen und Leser auch gestern wieder für den Bluttesttermin in ihre Geldbörse. Gemeinsam werden wir es schaffen." [ zurück ]


1996 1000 DM für "Continue"
Unterstützung der Continue-Zeitung
Foto: Merkel

"1000 Mark erhielt gestern der ehrenamtliche Dienst "Continue" von der Apotheker-Familie Ossenkop im Beisein von "Continue"-Angehörigen sowie Dr. Wolfgang Besler und Ralf Stockebrand von der Stadtverwaltung. "Continue"-Koordinatorin Nicole Behlau nahm aus der Hand von Apotheker Dr. Walter Ossenkop den Spendenscheck entgegen. Damit soll eine Continue-Zeitung finanziert werden, die nächstes Jahr erscheint.

Die Schiller-Apotheke verzichtet 1996 zum dritten Mal zum Jahreswechsel auf die Ausgabe von Kalendern und stiftete die dafür anfallende Summe für den guten Zweck, die bürgerschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe. "Continue" betreut Senioren, hilft bei der Hausarbeit, bietet Kaffe und Kuchen in der Galerie "die welle" an. In der Vergangenheit kamen der Babynotarztwagen und das DRK-Behindertenprojekt "Rolle rückwärts" in den Genuß eines vorweihnachtlichen Geldsegens aus der Laarstraße". [ zurück ]


1995 "Rolle Rückwärts"
Rolle rückwärts
WR-Bild: Eva

(Ali) "Akteure freuten sich über 1000 Mark für Musical "Rolle rückwärts" Über eine Spende in Höhe von 1000 Mark für ihre Musical-Produktion "Rolle rückwärts" freuten sich die Akteure der Komödie. Der Iserlohner Apotheker Dr. Walter Ossenkop überreichte den Scheck für das einmalige Projekt des DRK-Kreisverbands Iserlohn-Stadt, an dem rund 30 behinderte und nichtbehinderte

Laien-Schauspieler mitwirken, am Dienstag abend im DRK-Zentrum an die Kreisbereitschaftführerin Anneliese Pehle und Carina Steding. Die Sozialpädagogin des DRK hatte die Idee zu dem Musical, das sie gemeinsam mit Melo Sobirey und Oskar Steding (Musik und Text) organisiert. Noch probt die Truppe kräftig für die erste Aufführung. Doch am Samstag, 13. Januar, möchte das Ensemble mit seinem Stück über eine "verkehrte Welt", in dem Behinderte die Macht haben und Nichtbehinderte die Aussenseiter der Gesellschaft sind, Premiere im Parktheater Iserlohn feiern". [ zurück ]


1994 Babynotarztwagen
Spende für den Babynotarztwagen
Foto: Wronski

Iserlohn. (treu) "1000 Mark überreichte Ursula Ossenkop im Namen der Mitarbeiterinnen am Montag auf der Frühgeborenen-Station des Bethanien-Krankenhauses an Chefarzt Dr. Franz-Josef Knust (rechts) und Dr. Ulrich Bildheim als Spende für den Babynotarztwagen. Die Unterstützung wurde möglich, weil im Hause Ossenkop in diesem Jahr auf Kalender als Weihnachtspräsente

verzichtet wurde. Das eingesparte Geld kommt den allerkleinsten fürsorgebedürftigen Erdenbürgern zugute, die auf den Einsatz des Babynotarztwagens angewiesen sind. In diesem Jahr waren es übrigens schon 170 Neugeborene, die - schon unterwegs fachärztlich versorgt - mit dem Babynotarztwagen zur raschen Behandlung ins Krankenhaus Bethanien gebracht wurden". [ zurück ]